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Gamshurst Aktuell

Fasnacht 2008: Schmutziger Durschdi beim Xongerverein

Der "Xongverein" in Gomserscht versteht es Fasching zu feiern und die Lachmuskeln zu strapazieren. Ein über dreistündiges Programm am "Schmutzige Durschdi" hatte der Sängerbund um den Vorsitzenden "Gerold der Longe", vorbereitet, Dirigent "Willi der Erschde" als Moderator führte, bestens informiert, durch den Abend.

Zum Auftakt gab es ein Gastspiel aus der Unzhurster Fastnacht. Zum neunten Male dabei waren die "Himbeer-Maidle", einen feschen Gardetanz präsentierten Julia Engelmeier, Lisa Ganter, Stefanie Hog, Julia Huber, Sarah Huber, Anja Klumpp, Patricia Moser, Lisa Seiler, Diana Walter und Jessika Winter.

"Das Besondere an dieser Schar aber ist heut und hier, alle gehen in die Gamshurster Grundschule, Klasse vier", so kündigte Moderator Willi Kammerer die "Sternchen" Laura Altenburg, Tamara Ell, Luisa Gerber, Bianca Hartmann, Rebecca Pracht, Alisha Scheidecker, Laura Waltersbacher und Aileen Wiegert mit ihrem Showtanz an. Und selbst Schüler, die die Grundschule im vergangenen Jahr verlassen hatten, hatten sich nochmals in Zeug gelegt und waren zur Aufführung eines farbenprächtigen Cheerleader-Tanzes in die Gamshurster "Muhrgrundel-Halle" gekommen. Mit einer Zugabe tanzten sich Luam Allgeier, Patricia Braun, Lena Gartner, Aileen Gerull, Lisa Sauer, Julia Schmalz, Nadja Wimmer und der einzige "Hahn im Korb", Marco Funk von der Bühne.

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Mit einem weiteren Showtanz warteten in der Folge die "Himbeer-Garde" aus Unzhurst sowie die bereits in aller Herrgottsfrühe aktiven "Litzlocher Moorhexen" mit ihrem Hexentanz auf. Musikalisch sorgte an diesem Abend das "Duo Montane - Music vor you" aus Kappelrodeck für Stimmung.

Schon etwas älter zwar, doch immer noch beschwingt und nett, aus dem Showgeschäft trat auf das "Medium Terzett". Hier spielten und sangen vor allem Elke Kapp, Irene Volz, Hildegard Koch und Klärle Kammerer. Mit ihrem Oldie "Ein Loch ist im Eimer und dann stopf es doch oh Henri" hatten sie alsbald die Lacher auf ihrer Seite, weil am Schluss war immer noch kein Wasser da.

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Normalerweise kennt man das große Geschrei aus dem Kinderzimmer, doch mit dem "Babysitter-Song" und ihrem Outfit sorgten die Galgenberghexen aus Renchen mit ihrem Oberzunftmeister Alexander Weber für große Heiterkeit.

"Noch sind die Landtagswahlen nicht vergessen, vom vergangenen Sonntag in Nordrhein-Westfahlen und auch Hessen" und deshalb haute ganz flugs, der "Klomann vom Bundestag" auf den Putz. Bei Wilfried Schanz stelle sich nicht nur die Frage, die uns alle jetzt bewegt, ob auch Angele Merkel 50 Cent in den Teller legt. Bei ihm gibt es Einheitspreise "beim Pinkeln und auch mehr" und auch das "Furzkonzert soll es jetzt sogar als Klingelton" geben. Da gab es einige Kracher und Lachsalven als Klomann Wilfried mit viel Intimes aus dem "Bundestags-Scheis-Haus" aufwartete und die Herren den großen "Bogen des Pissvorganges" in der Koalition vollzogen. Am Ende stand bei ihm die Erkenntnis "ich rede so viel Scheiß daher zum Schluss bin ich nämlich der Beschissene".

Ein Hauch von Südsee erfüllte zum Abschluss die "Muhrgrundel-Halle". Neun zierliche Damen ließen beim absoluten Höhepunkt und zu später Stund die Hüllen fallen. "Fast schwerelos und virtuos glitten drei mal drei, direkt aus Polynesien, aus Hawaii", neun Supergirls über die Bühne. Und sie zogen alle in ihren Bann, weil, sie hatten ja fast nichts an. Fast die komplette Vorstandsriege war bei diesem "heißen" Männerballett dabei, Vorsitzender Gerold Bahls, sein Vize Hans Jörg Huschle, Dirigent Willi Kammerer, sein Vize Christian Bahls, Arnold Brunner, Richard Kaltenbach, Arnold Volz, Hans Weiß und Rolf Volz wiegten sich anmutig im Takt.

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Zum Schluss trafen sich alle Akteure des Abends auf der Bühne, um mit dem Faschingssong "Was wäre Gamshurst ohne seine Fastnacht" einen lustigen Abend mit dem "Xongverein" zu beenden.

Bericht: Reinhard Brunner

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